Grömitz, das Ostseebad am Nordrand der Lübecker Bucht, ist eines der ältesten deutschen Seebäder an der Ostsee. Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist Zeuge einer alten Tradition. Bereits um 1400 besaß Grömitz einen seegängigen Hafen und bot damit einen wichtigen Ausgangspunkt für Händler. Lübeck, Travemünde, Oldesloe und einige dänische Städte gehörten zu den Haupthandelsplätzen Grömitzer Händler.
Seit 1813 darf sich Grömitz Ostseebad nennen und lockt seitdem Sonnenhungrige aus der ganzen Welt an. 1949 bekam Grömitz den Titel Ostseeheilbad verliehen. Vom einstigen Hafen ist inzwischen nichts geblieben (er versandete im 17. Jahrhundert) - jedoch besitzt Grömitz heute einen modernen Yachthafen, der zu den größten der Ostsee zählt. Grömitz gehört deshalb heute zum Pflichtprogramm Seefahrt-Begeisterter in Deutschland und der ganzen Welt.